SCHINFO
Helmut Stult (schinfo)
- Erste Versuche im Jahr 1982 mit einem
Sinclair ZX80 / 1kB RAM eines Freundes.
Er wurde dann "gewaltig" aufgerüstet - Verdoppelung des RAM auf 2kB und erweitertes BASIC-ROM mit
zusätzlichen Befehlen + neuer Tastaturfolie
- 1983 - Beginn in der IT (Programmierung
von Testsystemen bei einem Automobilhersteller und erster eigener C64)
- Betreiber einer der ersten
Mailboxen in Bayern (SCHINFO-BBS) auf C64 + 4 x 1541 Diskettenlaufwerk mit
selbstgeschriebener Software
- ehemaliges
Fido-Net Mitglied 2:246/11 (SCHINFO-BBS im Fine Bavarian Net)
- erster privater Internetnutzer in
Ingolstadt (Domain: schinfo.muc.de)
- Entwicklung (zusammen mit einem guten
Freund) eines Dauertestsystems, basierend auf Commodore Amiga 2000,
sowie von zwei Informationssystemen, basierend auf Commodore Amiga 500 - beide mit selbst entwickelten
und produzierten Portkarten
(Platinen-Layout mit Dröge-CAD), alles für einen namhaften Automobilhersteller.
- ich benutze Linux seit der v0.97 (es hatte auf
einer 3,5"-Diskette Platz )
- ehemaliger Linux Mint Bronze-Sponsor und Nutzer
- ab August 2018 Umstieg auf Manjaro Linux Cinnamon, da damit endlich
die ganzen, sonst notwendigen, PPAs
(z.B. bei Linux Mint, Debian, Ubuntu) weg gewesen waren.
- inzwischen seit März 2026 überzeugter
Arch Linux Cinnamon-User, da Arch-Linux immer auf dem aktuellesten Stand ist
(im Gegensatz zu Manjaro wirkliches Rolling Release) und nicht die ganzen unnötigen und unsicheren Kernel-Patches
von Manjaro hat.
Außerdem werden die Aktualisierung tatsächlich getestet (Core-Testing, Extra-Testing,
Multilib-Testing, GNOME-Testing, KDE-Testing)
und erst nach der Freigabe veröffentlicht.
Manjaro tut zwar so als ob das auch passiert, das ist aber fast nicht der Fall !!!
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Aus diesen Gründen möchte ich mich für die, bei meinen Vorträgen über Manjaro bei den Linux-Tagen, gemachten
Aussagen entschuldigen und sie widerrufen.
Ich habe leider, wie viele andere auch, alles durch eine rosarote Brille gesehen und die Realität nicht erkannt.
Persönlich kann ich nur jedem, der auf Daten- und Zukunftssicherheit Wert legt, davon abraten, Manjaro zu verwenden.
Ich habe es selbst auch noch bis März 2026 genutzt und könnte mich im nachhinein noch dafür ohrfeigen.
Nach dem Umstieg bin ich nunmehr die ganzen Bugs und Probleme los und erfreue mich jeden Tag an einem perfektem Linux.
Manjaro mag ja im Jahr 2011 noch Sinn gemacht haben, aber in zwischen sind wir 15 Jahre weiter und heute ist es noch
weniger sinnvoll als ein Kropf.
Eines der Hauptargumente (PAMAC) von Guillaume Benoit wird anscheined nicht mehr von ihm betreut bzw. weiterentwickelt.
Ich habe mich auch immer gewundert, warum das Boot-Log (ja, ich hatte "quiet" im Grub entfernt) so zerschossen ist
(z.B. nur LineFeed und kein CarriageReturn) und es immer auf die Kernelentwickler geschoben. Dabei liegt die Ursache
einzig allein nur an den Patches, die Philip glaubt, in den Kernel einbauen zu müssen.
Es ist doch mehr als schizophren, wenn man das stabile und perfekt funktionierende Arch nimmt, darin herum pfuscht,
sodass ein "unstable" und danach "testing" notwendig ist, bevor man endlich auch auf "stable" kommt und dann Releases
veröffentlicht.
Also nichts mit Rolling Release - da kann man auch jede andere Distribution verwenden.
Deshalb, mit "archinstall" steht ein sehr gutes TUI zur Verfügung, dass es jedem ermöglichen sollte, problemlos Arch Linux
zu installieren und somit das Original zu benutzen.
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AUR (Arch User Repository)
Maintainer und Co-Maintainer (schinfo) für verschiedene Pakete
- Jetzt ebenso überzeugter Apple-Hasser
(haben alle Geräte verkauft) und das trotz der ehemals tiefen Überzeugung
(Apple II - Klon selbst gebaut), denn die bei Apple aufgerufenen Preise sind nur dem großen Hype geschuldet.
- ich benutze Windoof nur noch als „Spielplatz“ für Hak5- and NirSoft/Sysinternal-Tools und verschiedene andere nette
Werkzeuge und Gadgets.
Wenn ein ITler Windows nutzt, ist das so, als würde Eckehart Witzigmann Ravioli aus der Dose kochen!
- ehemals freiberuflicher Autor für die Computerzeitschriften DOS und DOS Extra
- Mitarbeit an verschiedenen Computerbüchern
- diverse Vorträge an der Volkshochschule zu Internetthemen (z.B. Internet-Führerschein des bingo e.V. Ingolstadt
und Vorstellung
des Internetzugang über die Bürgernetz-Initiative des Freistaats Bayern mit Hilfe einer eigens dafür von mir produzierten CD.)
- verschiedene Sicherheitsprojekte
(WLAN / Deauther, USB etc.) mit Vorträgen und Demonstrationen auf dem CCC-Kongress
und verschiedenen Linux-Tagen
- habe aus Zeitmangel aufgehört (ich bin jetzt Rentner und wie wir alle wissen, haben die nie Zeit ;-) )
Nachfolgend einige Informationen zu meinem Engagement und meinem Ausstieg bei Manjaro:
- Erstkontakt mit Philip Müller (Manjaro) am 19. Oktober 2018 um 18:07 Uhr per E-Mail.
Ich habe ihn überzeugt, an den Chemnitzer Linux-Tagen 2019 teilzunehmen.
- Nach dem großen Erfolg in Chemnitz habe ich einen Messestand beschafft,
mit dem wir erstmals beim LinuxDay 2019 in Dornbirn vertreten waren.
- Ehemaliges Mitglied des Manjaro-Kernteams bis Juli 2021
(zusammen mit Philip Müller und Bernhard Landauer),
hauptsächlich Mitarbeit bei der Cinnamon Edition und Manjaro ARM.
Außerdem Entwicklung von Manjaro-Backup- und Sicherheitslösungen.
- Ehemaliger Manjaro-Sprecher bei Linux-Events in Deutschland
(CLT - Chemnitz Linux Tage , Linux-Infotag Augsburg, Tübix)
and Österreich (LinuxDay Dornbirn)
Einige allgemeine Informationen zur aktuellen Situation bei Manjaro:
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Ich habe bereits 2019 eine Vereinssatzung entworfen, die eine Vereinsgründung ermöglicht hätte.
Dies wurde dann verworfen, da die Manjaro GmbH & Co. KG gegründet worden ist.
Grund hierfür war die finanzielle Beteiligung eines namhaften Philanthropen im hohen sechsstelligen Bereich.
Leider wurde diese einmalige Chance (vergleichbar mit 6 Richtigen im Lotto) nicht genutzt,
weshalb Manjaro in der aktuellen Situation ist.
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Man erkennt, dass Manjaro leider mehr oder weniger „tot“ ist daran, dass die
Homepage seit zwei Jahren nicht aktualisiert wurde.
Nur Philip selbst und Mark Wagie scheinen zur Zeit aktiv an Manjaro zu arbeiten.
Die Anzahlt der Beiträge im Forum erreicht auch kaum mehr als 10 pro Tag.
Ein gewisser "Jemand" würde das so interpretieren - "keine Beiträge - keine Bugs" :-)
Außer es ist ein neuer Stable-Release erschienen. Dann explodieren die Beträge im Forum plötzlich, da jede Menge
an Bugs auftauchen, obwohl ja alles angeblich zuvor wochenlang getestet worden ist.
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Der Grund, dass ich nach dem sehr großen und zeitaufwendigem Engagement bei Manjaro das Handtuch geschmissen
habe, liegt ursächlich an dem gleichen Problem begründet, das im März 2026 zu der kleinen Revolte und dem
Manifest 2.0 geführt hat.
Bisher hat sich aber diesbezüglich, wie von mir erwartet, nichts mehr getan. Man sollte sich halt im
Deutschen Vereinsrecht auskennen, bevor man solche Aktionen (noch dazu NICHT aus dem Inland) startet.
Ich habe Roman Gilg am 19.03.2026 meinen Vereinssatzungsentwurf von 2019 zur Verfügung gestellt, nachdem er mich
darum gebeten hatte.
Er hatte versucht, mich am 18.03.2026 (nach gut 2 Jahren ohne Kontakt) telefonisch zu erreichen, da auch er
(und das als gleichberechtigter Geschäftsführer) Probleme hat, mit Philip zurecht zu kommen.
Bei Manjaro hatte ich seinerzeit gut 150 Programme auf Aktualisierungen überwacht und immer aktuell gehalten.
Außerdem kompilierte ich bis zu zweimal in der Woche alle Kernel für die neueste Version, was allein schon einen
Zeitaufwand von jedesmal bis zu 6 Stunden bedeutet hat.
Bei Manjaro fühlen sich sehr viele Leute, wie so oft, dazu veranlasst mitzureden (die sogenannte "Community"),
aber keiner von denen arbeitet wirklich aktiv an der Distribution mit !!!
Unter Mitarbeit verstehe ich z.B. Programmierung, PKGBUILD- und Script-Erstellung und nicht das Tragen des Titels
"Forum-Moderator" oder "Team Member".
Aktuelles von mir:
- Ich war am 2. Mai 2026 auf dem Augsburger Linux-Infotag".
Vor allem bei dem Vortrag "Wie läuft eigentlich ein mehrstufiger Hacking-Angriff ab? Rekonstruktion eines echten Beispiels"
von Ingo Blechschmidt, um 11:45 Uhr in Raum A, bin ich mir vorgekommen wie bei HP Kerkeling und "Hurz" oder
"Des Kaisers neue Kleider".
Ein Angriff aus dem Jahr 2004 - das ist ja sowas von aktuell und wichtig. Ich habe das zwangsläufig gemacht, was der Vortragende
anscheinend die letzten 22 Jahre getan hat ;-)
Sowas sinnfreies werde ich mir in meinem Alter definitiv nicht mehr antun. Man kann seine Tage auch wesentlich sinnvoller verbringen.
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